Warum nehmen manche Menschen eine Kontaktanfrage sofort an — und ignorieren andere? Meistens liegt es an einem einzigen Element: dem Anknüpfungspunkt.
Ein Anknüpfungspunkt ist der gemeinsame Nenner zwischen Ihnen und dem Empfänger. Er macht aus einer kalten Anfrage eine warme — und erhöht die Annahmerate deutlich.
Was als Anknüpfungspunkt funktioniert
In der Praxis gibt es mehrere bewährte Varianten:
- Gemeinsame Kontakte: „Wir sind beide mit [Name] vernetzt — ich schätze seine Arbeit sehr.“
- Gemeinsame Gruppen oder Events: „Ich habe Sie beim [Branchenevent] gesehen…“
- Ein Beitrag, den die Person veröffentlicht hat: „Ihr Beitrag zu [Thema] hat mich sehr angesprochen, weil…“
- Die Branche oder Position: „Als [Rolle in derselben Branche] würde ich gerne…“
Schon ein einziger relevanter Satz reicht aus. Sie brauchen keine lange Einleitung.
Was nicht funktioniert
Anknüpfungspunkte, die zu allgemein sind, wirken nicht: „Ich bin auf Ihr Profil gestoßen und finde es interessant“ könnte an jeden geschrieben worden sein. Der Empfänger merkt das — und ignoriert die Anfrage.
Nehmen Sie sich 60 Sekunden Zeit, das Profil der Person zu überfliegen. Ein konkreter Bezug — auch ein kleiner — macht den Unterschied.
Die richtige Länge
LinkedIn-Nachrichten zu Kontaktanfragen haben ein Zeichenlimit von 300 Zeichen. Nutzen Sie es nicht aus. 2–3 Sätze mit einem klaren Anknüpfungspunkt und einem einfachen Ziel (Austausch, Frage, Kennenlernen) sind optimal.
Kurz, persönlich, konkret — das ist die Formel, die funktioniert.
Ihr LinkedIn-Profil hat noch ungenutztes Potenzial?
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