Der Bereich „Kenntnisse“ auf LinkedIn wird von den meisten Nutzern entweder komplett vernachlässigt oder mit allem befüllt, was irgendwie passt. Beides ist ein Fehler — denn Kenntnisse beeinflussen direkt, wie oft Ihr Profil in Suchanfragen erscheint.
Warum Kenntnisse für die Sichtbarkeit wichtig sind
LinkedIn nutzt den Kenntnisbereich als Suchsignal. Wenn ein Recruiter oder potenzieller Kunde nach jemandem mit einer bestimmten Fähigkeit sucht, werden Profile mit passenden Kenntnissen bevorzugt angezeigt. Das gilt sowohl für die LinkedIn-Suche als auch für Google.
Bestätigte Kenntnisse — also solche, die andere Kontakte für Sie endorst haben — erhalten dabei mehr Gewicht als nicht bestätigte.
Was Sie eintragen sollten
Priorisieren Sie die Kenntnisse, die Ihre Zielgruppe sucht — nicht die, die Sie interessant finden. Wenn Sie Selbstständige bei der LinkedIn-Leadgenerierung unterstützen, sind „LinkedIn Marketing“ und „B2B Vertrieb“ wichtiger als „Microsoft Office“.
Maximal 5–10 hochrelevante Kenntnisse sind stärker als 50 beliebige. LinkedIn zeigt nur die ersten drei prominent an — wählen Sie diese mit Bedacht.
Endorsements aktiv anfordern
Warten Sie nicht darauf, dass Kontakte Ihre Kenntnisse bestätigen. Schreiben Sie 3–5 langjährigen Kontakten eine kurze Nachricht mit der Bitte, Ihre wichtigsten Kenntnisse zu bestätigen — und bieten Sie an, dasselbe für sie zu tun. Diese gegenseitige Bestätigung ist LinkedIn-Etikette und völlig normal.
Regelmäßig aktualisieren
Überprüfen Sie Ihre Kenntnisse alle 6 Monate. Veraltete Fähigkeiten, die nicht mehr zu Ihrer Positionierung passen, sollten Sie entfernen. Neue, relevante Kenntnisse fügen Sie hinzu — besonders wenn Sie eine neue Dienstleistung anbieten oder eine neue Zielgruppe ansprechen.
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