Eine Kontaktanfrage auf LinkedIn ist mehr als ein Klick auf „Vernetzen“. Sie ist der erste Schritt einer möglichen Geschäftsbeziehung — und genau so sollte sie behandelt werden.
In meiner Arbeit mit Selbstständigen und Geschäftsführern sehe ich regelmäßig, dass Kontaktanfragen entweder zu wahllos verschickt werden (Quantität statt Qualität) oder zu zögerlich (aus Angst vor Ablehnung). Beides kostet Ergebnisse.
Was eine Kontaktanfrage leisten soll
Das Ziel ist nicht die Vernetzung selbst — das Ziel ist das Gespräch danach. Eine Kontaktanfrage eröffnet die Möglichkeit, in den direkten Austausch zu treten. Wer einfach „Vernetzen“ klickt ohne Nachricht, verschenkt dieses Potenzial.
Eine kurze, persönliche Begleitnachricht erhöht die Annahmerate deutlich. In meiner Erfahrung liegt der Unterschied bei über 30 Prozentpunkten zwischen personalisierten und leeren Anfragen.
Die richtige Zielgruppe ansprechen
Qualität schlägt Quantität. 20 präzise ausgewählte Anfragen pro Woche an Entscheider in Ihrer Zielbranchen bringen mehr als 100 wahllose Anfragen. Nutzen Sie die LinkedIn-Suchfilter: Branche, Position, Region, Unternehmensgröße.
Je genauer Sie Ihre Zielgruppe kennen, desto treffsicherer sind Ihre Anfragen — und desto höher ist die Qualität der entstehenden Verbindungen.
Vorleistung zahlt sich aus
Vor einer Kontaktanfrage lohnt es sich oft, das Profil der Person kurz zu besuchen, einen ihrer Beiträge zu kommentieren oder einen Beitrag zu teilen. Diese Sichtbarkeit vor der Anfrage erhöht die Annahmewahrscheinlichkeit — weil der Name bereits bekannt ist.
Networking funktioniert auch auf LinkedIn nach dem Prinzip: Erst geben, dann nehmen.
Ihr LinkedIn-Profil hat noch ungenutztes Potenzial?
Seit 2019 unterstütze ich Selbstständige und Geschäftsführer dabei, über LinkedIn qualifizierte Neukunden zu gewinnen — ohne Kaltakquise.
