Ausbildung auf LinkedIn: Mehr als ein Lebenslauf-Pflichtfeld

Viele Nutzer tragen ihre Ausbildung auf LinkedIn ein und denken nicht weiter darüber nach. Dabei steckt in diesem Bereich mehr Potenzial, als die meisten ahnen — sowohl für die Sichtbarkeit als auch für das Networking.

Alumni-Netzwerke sind unterschätzt

LinkedIn verknüpft Ihre Ausbildungseinträge automatisch mit den Alumni-Netzwerken der jeweiligen Hochschulen oder Universitäten. Das gibt Ihnen sofortigen Zugang zu tausenden potenziellen Kontakten, die eine gemeinsame Vergangenheit mit Ihnen teilen — und damit den stärksten aller Anknüpfungspunkte.

„Wir haben beide an der TU München studiert“ ist eine Gemeinsamkeit, die eine Kontaktanfrage sofort persönlicher macht. Nutzen Sie das.

Vollständig ausfüllen — auch ältere Abschlüsse

Fügen Sie alle relevanten Ausbildungsstationen ein, auch wenn sie weit zurückliegen. LinkedIn-Suchen filtern manchmal nach Bildungseinrichtungen — und ein vollständiger Eintrag mit Zeitraum, Studiengang und ggf. Aktivitäten macht Ihr Profil für diese Suchen sichtbar.

Ergänzen Sie kurze Beschreibungen, wenn der Studiengang nicht selbsterklärend ist: Was haben Sie gelernt? Welche Schwerpunkte hatten Sie? Das gibt Ihrem Profil mehr Tiefe.

Zertifikate und Weiterbildungen eintragen

LinkedIn hat einen eigenen Bereich für Zertifikate und Lizenzen. Dieser ist vom Ausbildungsbereich getrennt, aber genauso wichtig. Google-Zertifikate, Fach-Zertifizierungen, Coaching-Ausbildungen — all das signalisiert Kompetenz und Investition in die eigene Weiterentwicklung.

Potenzielle Kunden lesen diese Einträge. Ein Zertifikat, das Ihre Kernleistung stützt, erhöht das Vertrauen in Ihre Expertise.

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