Der Berufserfahrungs-Bereich ist das Herzstück Ihres LinkedIn-Profils — und gleichzeitig der am häufigsten falsch ausgefüllte. Die meisten Nutzer schreiben dort, was sie gemacht haben. Was potenzielle Kunden aber wissen wollen: Was haben Sie bewirkt?
Weg von Tätigkeitsbeschreibungen
Ein klassischer Fehler: „Verantwortlich für die Betreuung von Kunden im B2B-Bereich“. Das sagt wenig. Besser: „Aufbau eines Kundenstamms von 0 auf 40 Unternehmenskunden innerhalb von 18 Monaten — Fokus auf Mittelstand in der DACH-Region.“
Zahlen machen Ergebnisse greifbar. Wer keine konkreten Zahlen nennen kann oder will, beschreibt zumindest die Ausgangssituation und das erreichte Ziel.
Schreiben Sie für Ihre Zielgruppe
Fragen Sie sich bei jedem Eintrag: Ist das relevant für den Kunden, den ich gewinnen möchte? Eine lange Liste von Tätigkeiten, die nichts mit Ihrer heutigen Positionierung zu tun haben, lenkt ab. Fokus ist stärker als Vollständigkeit.
Als Selbstständiger oder Geschäftsführer empfehle ich, die aktuellste Position ausführlich zu beschreiben — mit Zielgruppe, Kernleistung und einem konkreten Ergebnis. Ältere Stationen dürfen kürzer sein.
Medien und Belege nutzen
LinkedIn erlaubt es, zu jedem Berufserfahrungs-Eintrag Medien hinzuzufügen: Präsentationen, Fotos, Links zu Projekten. Wer das nutzt, gibt Besuchern einen echten Einblick in seine Arbeit — das schafft Vertrauen schneller als jede Textbeschreibung.
Ein Kundenstimmen-Screenshot, eine Fallstudie als PDF oder ein kurzes Video reichen aus, um Ihr Profil deutlich aus der Masse herauszuheben.
Ihr LinkedIn-Profil hat noch ungenutztes Potenzial?
Seit 2019 unterstütze ich Selbstständige und Geschäftsführer dabei, über LinkedIn qualifizierte Neukunden zu gewinnen — ohne Kaltakquise.
