Auf LinkedIn haben Sie genau 3 Sekunden, um zu entscheiden, ob jemand auf Ihr Profil klickt — oder weiterscrollt. Der einzige Text, der in dieser Zeit sichtbar ist: Ihr Titel.
Ich sehe täglich Profile von Selbstständigen und Geschäftsführern, bei denen im Titel schlicht die Berufsbezeichnung steht: „Geschäftsführer“ oder „Berater“. Das klingt korrekt — sagt aber niemandem, warum er mit Ihnen sprechen sollte.
Was ein guter LinkedIn-Titel leistet
Ein starker Titel beantwortet drei Fragen auf einen Blick:
- Wer sind Sie? (Rolle, Expertise)
- Was tun Sie? (konkret, nicht vage)
- Welchen Nutzen bringen Sie? (für wen?)
Ein Beispiel: Statt „Unternehmensberater“ lieber: „Ich helfe Maschinenbauunternehmen, ihren Vertrieb zu digitalisieren — 15 Jahre Erfahrung“. Dieser Titel spricht die Zielgruppe direkt an und erklärt den Mehrwert sofort.
Die drei häufigsten Fehler
1. Zu generisch: „Experte für alles“ ist Experte für nichts. Je spezifischer Ihr Titel, desto höher die Ansprechrate.
2. Nur Jobtitel: LinkedIn ist kein Lebenslauf. Nutzen Sie die 220 Zeichen, um Neugier zu wecken — nicht nur Fakten aufzuzählen.
3. Kein Nutzen für den Leser: „Ich bin X“ interessiert niemanden. „Ich helfe Y dabei, Z zu erreichen“ — das zieht Aufmerksamkeit.
Meine Empfehlung aus der Praxis
Kombinieren Sie Ihre Rolle mit dem konkreten Ergebnis, das Sie liefern. Testen Sie zwei Versionen über 4 Wochen und vergleichen Sie, welche mehr Profilbesuche erzeugt. LinkedIn zeigt Ihnen diese Zahl direkt im Dashboard.
Der Titel ist die günstigste Investition, die Sie heute an Ihrem Profil vornehmen können — er kostet nichts außer ein paar Minuten Nachdenken.
Ihr LinkedIn-Profil hat noch ungenutztes Potenzial?
Seit 2019 unterstütze ich Selbstständige und Geschäftsführer dabei, über LinkedIn qualifizierte Neukunden zu gewinnen — ohne Kaltakquise.
